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Internationaler Tag des Waldes

Verfasst von: Sabine
Veröffentlicht: 18th March 2019

Der Tag des Waldes wurde erstmals ausgerufen am 21.März 1971 von der FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen).

Dies ist eine Reaktion auf die globale Waldvernichtung, der nur noch rund 30 Prozent der Erdoberfläche bedeckt. Während sich seit über 300 Jahren eine nachhaltige Forstwirtschaft in vielen Teilen Europas etablierte, ist die Sorge um gewisse Länder groß, die nach wie vor durch Raubbau und Klimawandel bedroht sind. Im Jahre 2012 wurde dann auf Beschluss der UN-Generalversammlung der traditionelle 21. März eines jeden Jahres zum „Tag der Wälder“ auf internationaler Ebene erklärt.

Dieser Welttag soll die Wichtigkeit von Wäldern und ebenso der Bäume außerhalb von Wäldern, würdigen. Damit soll global deutlich gemacht werden, dass im internationalen Zusammenspiel die Nachhaltigkeit des Bewirtschaften, die Erhaltung und die Entwicklung der Artenvielfalt von Wäldern und Bäumen zugunsten heutiger und künftiger Generationen zu stärken gilt.

 

Warum sind Wälder so wichtig?

Mountainview

Viele seltene und bedrohte Tier- und Pflanzenarten sind auf naturnahe und strukturreiche Wälder als Lebensraum angewiesen und brauchen diese auch zur Anpassung an den fortschreitenden Klimawandel. Besonders brauchen wir Wälder, die reich an Alt- und Totholz sind. Die Art der Waldbewirtschaftung kommt daher auch große Bedeutung für die Erhaltung der biologischen Vielfalt zu. Um die natürlichen Ressourcen für zukünftige Generationen zu schützen, ist es entscheidend unsere Wälder mit heimischen Bäumen aufzuforsten, sie besser zu verstehen und unsere Nachkommen auf ihre Bedeutung aufmerksam zu machen.

Wälder tragen dazu bei, Luft, Boden, Wasser und Menschen gesund zu erhalten, und übernehmen eine wichtige Rolle bei der Bewältigung einiger der größten Herausforderungen, mit denen wir heute konfrontiert werden, dem Klimawandel. Da mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Stadtgebieten leben und in ca. 30 Jahren ein Anstieg auf 70 Prozent erwartet wird, sind die Menschen immer weniger mit der Natur verbunden und es fehlt ihnen an Bewusstsein und Verständnis für die Wälder und deren vielfältigen Vorteile, sowie für die Notwendigkeit, diese nachhaltig zu nutzen.

 

Schutz der schottischen Wälder bei Highland Titles

Wir haben viele einheimische Baumarten im Reservat wie die Esche, die Waldkiefer, die Lärche und die Hasel. Wir haben mehrere aktive Projekte, um unsere heimischen schottischen Baumarten zu pflanzen und zu schützen.

Einheimische Bäume pflanzen

Im Jahr 2017 haben wir daran gearbeitet, einen Polytunnel zu schaffen, um unsere Baumsamen keimen zu lassen. Der Prozess begann mit dem Sammeln von Saatgut aus Haselnüssen, Ebereschen, Weiden und Kiefern. Wenn wir Bäume aus eigenem Saatgut pflanzen, bedeutet dies, dass die Bäume vor jeglichen fremden Krankheiten geschützt sind, die bei Pflanzen vorhanden sein könnten, die von außerhalb kommen. Sobald die Samen abgelagert wurden um sie zum Keimen zu bringen, werden sie eingetopft und in unseren Polytunnel gelegt. Es ist ein enormer Aufwand, diese Bäume aus Samen zu ziehen, aber die Eberesche, die Hasel und die Weide wachsen sehr gut. Viele dieser jungen Bäume haben wir inzwischen eingepflanzt und Besucher des Reservats haben die Möglichkeit, im Rahmen einer geführten Besichtigung gegen einen geringen Aufpreis einen Baum aus der Baumschule zu pflanzen.

Freiwillige im Reservat

Fällen der Sitka-Fichte

Wir haben immer noch viele nicht-heimische Sitka-Fichten, die wir gerne fällen und durch heimische Bäume ersetzen möchten. Vor drei Jahren haben wir ein kleines Gebiet mit Sitka-Fichten gefällt. Die gefällten Bäume lassen wir liegen, damit das verrottende Holz den Lebensraum bereichert und neuen heimischen Bäumen Platz machen kann.

 

Entfernen der Rhododendren

Wie unsere regelmäßigen Anhänger wissen, haben wir ein jährliches Programm zur Kontrolle der Rhododendren im Reservat. Sie sind keine heimischen Pflanzen, die wir für invasiv halten, und ziemlich nutzlos sind in Bezug auf die Bereitstellung von Nahrung für Wildtiere. Rhododendren neigen auch zu Phytophthora ramorum – einer Pilzerkrankung, die die Wirtspflanze nicht abtötet, aber mit tödlichen Folgen an Bäume weitergegeben werden kann. Wir arbeiten eng mit der Forestry Commission zusammen, um diese Pflanzen zu entfernen und unsere Bäume zu schützen.

Einen Baum widmen

Wenn Sie ein Teil der Arbeit sein möchten, die wir hier bei Highland Titles machen, denken Sie daran, dass Sie einen Baum im Reservat sich selbst, oder einem geliebten Menschen widmen können! 100% der Gewinne fließen direkt in das Pflanzen heimischer Bäume!

 

Zusammengestellt von Highland Titles

Die Mission von Highland Titles besteht darin, Schottland mit jeweils einem Quadratfuß™ zu erhalten. Durch den Verkauf von Souvenir Grundstücke, finanzieren wir unsere Naturreservate and Naturschutzprojekte. Schließen Sie sich uns an und werden Sie Laird, Lord oder Lady* von Glencoe!


Über den Verfasser

Verfasst von: Sabine


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